Trotz Waffenstillstand: Die revolutionären Errungenschaften in Rojava verteidigen!

Auch in dieser Woche setzt die Kieler Solidaritätsbewegung für Rojava ihre Aktionen zur Verteidigung der revolutionären Errungenschaften in Nordostsyrien fort. Etwa 100 Teilnehmer:innen versammelten sich am Donnerstagabend (05.02.2026) bei eisigem Wind zu einer Kundgebung auf dem Asmus-Bremer-Platz in der Kieler Innenstadt.

Der spürbare Rückgang der Beteiligung in Relation zu den starken Mobilisierungen der letzten Wochen ist insofern nicht sonderlich überraschend, als dass die akute Bedrohungslage Rojavas sich in Folge des Waffestillstandsabkommens zwischen SDF und dschihdistischer syrischer Übergagsregierung mittlerweile tendenziell abgeschwächt hat und die Waffen weitestgehend schweigen. Nichtsdestotrotz bleiben internationale Solidarität und öffentlicher Druck unabdingbar: Die Autonomie der selbstverwalteten Gebiete sowie die Frauenrevolution stehen weiter unter massivem Druck der reaktionären Mächte, die sich auf die Entmachtung der Demokratischen Selbstverwaltung Nordostsyriens geeinigt haben. Und auch die Stadt Kobanê leidet weiterhin unter dem andauernden Belagerungszustand, die Versorgungslage bleibt katastrophal.

Den Verteidiger:innen und der Bevölkerung von Rojava gilt es daher weiter den Rücken zu stärken. In diesem Sinnen ruft das Bündnis Defend Kurdistan Kiel auch an diesem Samstag zu einer weiteren Demonstration auf, die um 15 Uhr auf dem Platz der Matrosen am Hauptbahnhof ihren Auftakt finden soll.

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